31 Dezember 2024

Bootshaus

Der letzte Tag im 2024 bot unglaublich viele Gelegenheiten zum Fotografieren. Ursprünglich wollte ich, um dem Nebel zu entfliehen, nach Bäretswil, um von dort aus eine Runde mit dem Handbike zu fahren. Da sich aber schon in Aathal die Sonne zeigte stieg ich kurzerhand aus der S-Bahn aus und radelte zum Pfäffikersee. Dort bot sich ein fantastisches Szenario mit weissgefrorenen Bäumen und verscheitem Untergrund. Das Bootshaus befindet sich in Wetzikon, ganz am südlichen Ende des Sees.

26 Dezember 2024

Mittelpunkt

 
Heute seit langem wieder einmal mit Willi unterwegs. Klar muss er hie und da auf mich warten, denn mit seinem elektrisch unterstützten Bike fährt es sich natürlich leichter als mit meinem manuellen Antrieb. Spontan besuchten wir den geodätischen Mittelpunkt des Kantons Zürich. Auf einem Hügel in Brütten mit toller Fernsicht steht der Messstein.

23 Dezember 2024

Nebelobergrenze

 
Tagelang hielt uns der Nebel gefangen. Und das allerschlimmste an solchen Wettersituationen ist dass oberhalb der Nebelgrenze tiefblauer Himmel lacht. Entsprechend lachen sich die Bewohner in höheren Lagen ins Fäustchen. Also machte auch ich mich auf der Sonne entgegen. Ich fand sie schliesslich auf ca. 700 Meter über Meer auf dem Pfannenstiel, einem Bergrücken unweit meines Wohnortes. 

01 Dezember 2024

Curling

 

So richtig angefressen werde ich von diesem Sport nicht werden. Die Schnupperstunde vom Freitag, 29.11.2024 in der Curlinghalle Wetzikon war zwar kurzweilig, aber die Kälte auf dem Eis hat mir zugesetzt. Ich war froh als wir uns ins Restaurant begaben wo ich meine Füsse und Beine wieder wärmen konnte. 

13 Oktober 2024

Strahlegg

Um den Nebel im Flachland zu entkommen muss man, je nach Wettersituation, gar nicht allzu weit fahren. Oft genügt ein Besuch im nahen Zürcher Oberland um Sonnenstrahlen satt abzubekommen. Nur sind die Wanderwege meist sehr steil und mit dem Rolli nicht zu machen, es sei denn man benutzt einen SwissTrack als Ziehilfe.
Ansonsten heisst es, einigermassen flaches Terrain zu finden. Auf der Strahlegg ist das der Fall. Google Maps zeigt zwar den Waldweg ab dem Berggasthaus Sennhütte nicht an, aber das Strässchen führt auf gutem Kiesweg mehrere Kilometer einigermassen eben fast um das Schnebelhorn herum. Ein Ausflug der sich lohnt.

09 September 2024

Klausen Monument

Der Regenradar versprach heftige Niederschläge ab 14:00 Uhr. Kein Problem, sprachen wir, wir sind um 13:00 Uhr auf der Passhöhe, passt doch. Also packten Willi und ich die Handbikes ins Auto und fuhren nach Linthal. Fast exakt um 09:00 Uhr, rechtzeitig zur Schliessung des Klausenpasses für motorisierte Vehikel, nahmen wir die ersten Pflastersteine unter die Räder. Willi motorisiert, machte schon mal Strecke, während ich meinen Rhythmus fand und mit der einen oder anderen Unterhaltung nach oben kurbelte. Es lief ganz gut, allerdings musste ich mich schon bald meiner Weste entledigen um nicht vollgeschweisst zu werden. Später machte ich einen kurzen Reparaturstop, der Lenkungsdämpfer den ich am Vortag ersetzte drückte das Vorderrad nach links, das stetige Gegensteuern war mir dann doch zu mühsam. Eine kleine Kritik hier, ich erntete viel Beifall und Anfeuerungsrufe, aber wie ich so mit dem Schraubenschlüssel am Strassenrand hantierte hat kein einziger der hunderten Velofahrer angehalten und gefragt ob er helfen könne. Das fand ich enttäuschend.

Wie dem auch sei, nach einer Pinkelpause erreichte ich den Urnerboden, gleichzeitig errichte mich die Regenfront. Da war es um mich geschehen. Regenschutz und Handschuhe montiert und schon befand ich mich auf der Abfahrt. Wassermengen von oben und unten, von vorn und hinten, ich trank mehr Spritzwasser direkt aus der Luft als vorher aus dem Bidon. Zurück beim Auto stellte ich mich unter bis Willi auch ankam, er ist weniger Kälteempfindlich als ich und machte die letzten dreihundert Höhenmeter bis zur Passhöhe. Kurz etwas trockenes angezogen und wir fuhren nach Hause.

02 September 2024

Glaubenberg

Ich unterschätzte die Kraft der Sonne, die herausvordernde Tour auf den Glaubenberg verbrannte mir ganz schön mein Näschen. Es war ein zähes Ringen mit mir selbst bis ich endlich die Passhöhe erreichte. So viele Pausen habe ich auf einer Strecke wohl noch nie gemacht. Vielleicht heisst der Pass deshalb Glaubenberg, man muss schon an sich glauben um diesen Brocken in der Hitze bezwingen zu können. Vorgängig füllte mir ein Bub meine Wasserflasche auf und inspizierte mein Bike, ich musste dann für die Kids eine Runde auf dem Pausenplatz drehen damit sie sahen wie das Handbike funktioniert. Zum Abschied rief das freche Kerlchen "Tschüss alter Opi"! Na ja, so unrecht hatte er ja nicht.